
Motörhead
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 | Foto: http://www.mlk.com | "We are Motörhead and we play rock 'n' roll!" Mit diesen vielversprechenden Worten eröffnet Sänger Lemmy das Konzert im Kölner Palladium.
Seit mittlerweile 34 Jahren gibt es die Band um Ian "Lemmy" Kilmister nun schon. Da könnte man denken, dass die Herren, die inzwischen jenseits der 60 sind, etwas ruhiger geworden sind. Nichts da!
Das Publikum ist offensichtlich mitgealtert und die etwas betagteren Herren ziehen es vor sich in den hinteren Reihen aufzuhalten während die jüngeren Nachkommen im vorderen Drittel des Palladiums moshen und Bierbecher samt Inhalt auf glatzköpfige Securitys werfen. Der überwiegend männlichen Meute in schwarzen Motörhead T-Shirts sieht man an, dass sie seit Wochen nur dieses Konzert im Sinn hat.
Sofort als Motörhead die Bühne betreten, rocken sie los und man merkt, dass
sie ihr Leben lang nichts anderes getan haben. Die Stimmung kocht über und egal, ob man Fan dieser Musik ist oder nicht, man wird mitgerissen und ist fasziniert diese Band endlich live sehen zu dürfen.
Sehr professionell spielen Motörhead ihre Show, Lemmy ist sehr zurückhaltend während Gitarrist Philip „Wizzo“ Campbell die Rampensau gibt. Als Zugabe gibt es noch drei Songs. Ace of Spades, darauf haben wir gewartet.
Manche Menschen müssen
atmen und essen um zu überleben. Motörhead machen eben einfach Musik.
Und das mit großem Erfolg.
(hw) | | Weitere Artikel:
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