
Viva Colonia – wo die Jecken am liebsten feiern
 | Foto: Christoph Aron /pixelio |
Köln ist mindestens ebenso bekannt für den Karneval wie für den Dom. Neben Rio de Janeiro und Venedig gehört Köln weltweit zu den Hochburgen des karnevalistischen Treibens.
Jeder, der den Kölner Karneval einmal erlebt hat, weiß, was es bedeutet, wenn eine gesamte Stadt Kopf steht und scheinbar verrückt geworden ist.
Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch ist ganz Colonia fest in der Hand der Jecken. Egal, wo man geht, steht, sitzt oder liegt: Die Narren haben die Stadt übernommen und sind einfach überall.
Bei soviel Karneval ist es nicht leicht, eine Auswahl der Lokalitäten zu treffen, wo es sich am besten und am schönsten feiern lässt. Eigentlich kann man sich auch ganz einfach ohne Plan durch die Stadt treiben lassen, denn dem Karneval entkommt man sowieso nicht. Die Karnevals-Zentren in köln sind jedes Jahr natürlich die Altstadt, das Studentenviertel rund um die Zülpicher Straße, die Südstadt und das Veedel am Eigelstein.
Trotz des unglaublichen Verbrauchs an Kölsch (und anderer Alkoholika) bleibt die Stimmung meist friedlich und fröhlich. Überall wird einträchtig geschunkelt, gesungen und getanzt. Und natürlich wird auch sehr viel „jebützt“. So kommt man sich in Köln näher und aus Fremden werden schnell Freunde oder auch mehr. Dabei sollte man eine alte Regel nicht vergessen: Am Aschermittwoch ist alles vorbei... Aber egal: Der nächste Karneval kommt bestimmt und dann geht alles wieder von vorn los.
(mt)
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