
FC - Der Tabellenführerschreck
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 | Foto: DFB |
Überragender Podolski Die 50.000 Fans im RheinEnergieStadion waren am Samstag nach dem Abpfiff zufrieden. Das 1:1 ihrer Geißböcke gegen den aktuellen Tabellenführer Bayern München hatten nicht viele auf der Rechnung und die Art und Weise, wie der Punkt eingefahren wurde, schon gar nicht. Angetrieben von einem überragenden Lukas Podolski, der gegen seinen Ex-Klub auftrumpfte, wie zu besten Zeiten, hatte das FC-Team vor allem in der ersten Halbzeit viel Initiative ergriffen und damit für einen attraktiven Fußballnachmittag gesorgt.
Gefragter "Prinz" Dass „Prinz Poldi“ gegen die Bayern nach endlosem Warten seine Torflaute beendete, war eine dieser Geschichten, wie sie wohl nur der Fußball schreibt. Der Nationalstürmer selbst wollte das aber nicht überbewerten. „Klar ist das Tor wichtig für mich, ich habe aber immer betont, dass es irgendwann fallen wird. Wenn es heute nicht gefallen wäre, dann wäre es irgendwann gefallen“, diktierte er den rund 50 Reportern, die in der Interviewzone über eine Stunde ausgeharrt hatten, weil Podolski bei der Dopingprobe nicht so konnte, wie er wollte, nach der Partie in die Blöcke.
Starker Auftritt Aber nicht nur Podolski spielte groß auf, auch einige andere Akteure sorgten dafür, dass die Zuschauer, die beim Heimspiel zuvor das Debakel gegen Stuttgart erlebt hatten, sich verwundert die Augen rieben. Adam Matuschyk überzeugte in seinem erst zweiten Bundesligaspiel mit Ballsicherheit und Abgeklärtheit, setzte zudem mutige Impulse nach vorne, Miso Brecko war ungewohnt stark bei seinen Vorstößen über die Flügel und Faryd Mondragon hielt mit einer Weltklasse-Parade wie schon in Leverkusen den Punkt fest.
Gute Einstellung Aber wie seine Teamkollegen wollte die Kölner Nummer eins nach der Partie nicht über seine Leistung sprechen, sondern über die der Mannschaft: „Jeder macht seinen Job. Ich versuche, das Beste für die Mannschaft zu machen. Aber das machen die anderen auch. Und wenn wir als Mannschaft spielen, dann bekommen wir keine Probleme“, meinte der Kolumbianer, der hofft, dass seine Kollegen diese Einstellung auch in den nächsten Wochen an den Tag legen. Denn jetzt kommen die „Gegner auf Augenhöhe“, am Samstag muss der FC in Mainz antreten.
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