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10.10.11 - Teures Unileben, aber so könnt ihr sparen:  

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Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
1. So gut wie jeder Student besitzt einen Fernseher und/oder ein Radio. Nur denken die wenigsten an die GEZ-Gebühren, die erhoben werden. Eine Zeit lang geht es meistens auch gut, sich nicht bei der Gebührenzentrale anzumelden, aber irgendwann kommt der nette Herr von der GEZ auch an eure Türe. Dann drohen saftige Nachzahlungen. Jedoch gibt es eine Möglichkeit, sich von den Gebühren befreien zu lassen.
 
Unser Tipp: Wer BAföG bekommt, kann von den Gebühren befreit werden. Bedeutet ein wenig Papierkram, spart aber 53 Euro (bei einem Abrechnungszeitraum von drei Monaten). Infos dazu findet ihr auf www.gez.de/gebuehren

2. Überlebenswichtig für jeden Studenten sind Internet und Telefon. Hier gibt es jedoch gravierende Preisunterschiede.

Unser Tipp: Informiert euch über die Angebote gerade von örtlichen Anbietern. Diese können günstiger sein, als die allgemein Bekannten. Wer nur einen Internetanschluss braucht, bewegt sich bei günstigen Anbietern bei ca. 20 Euro im Monat. Bei Internet- und Telefonanschluss gibt es häufig Kombipakete für um die 25 Euro. Auch hier bietet BAföG die Möglichkeit, bei bestimmten Anbietern Vergünstigungen zu bekommen.

3. Das Handy heißt bei vielen heute Smartphone und ermöglicht uns neben Telefonieren und SMS schreiben auch, überall im Internet zu surfen. Hier kann der Vertrag als Student günstiger werden.

Unser Tipp: Mit einer Studienbescheinigung im Gepäck bekommt man die Internet-Flatrate, die SMS-Flatrate und sogar ausreichend Freiminuten bei einigen Anbietern für 20 Euro im Monat. Das Beste daran: man kann den Vertrag gegen einen einmaligen Aufpreis zum Ende jedes Monats kündigen und verhindert lange Mindestlaufzeiten.
 
4. Für diejenigen, die das Studentenleben in einer WG oder eigenen Wohnung genießen, heißt es ab jetzt: Selber einkaufen und das möglichst sparsam, damit das Geld auch für andere Dinge reicht.

Unser Tipp: Führt einen Haushaltsplan! Klingt im ersten Moment vielleicht altbacken und aufwendig, ist aber sehr hilfreich, um einen Überblick zu erhalten. Beachtet dabei, dass nicht nur Lebensmitteleinkäufe bei eurer Auflistung erscheinen, sondern auch alle anderen Ausgaben für Klamotten, Bahntickets oder Ähnliches. So kann man nach jeder Woche/ jedem Monat nachvollziehen, welche Ausgaben man kürzen könnte, weil sie im Nachhinein unnötig erscheinen.

5. Man kriegt auf fast alles Rabatte, wenn man weiß, wie und wo.

Unser Tipp: Auf Seiten wie www.online-coupons.de kann man zu Verschiedenem (Friseur, Restaurant etc.) Coupons finden, die Vergünstigungen oder Extras bieten. Einfach Coupon auswählen, ausdrucken, einlösen und Geld sparen.

6. Kein Auto, kein Problem. Es gibt doch auch andere Verkehrsmittel, die manchmal auch weniger Stress und Stau bedeuten.

Unser Tipp: Spezielle Tickets für Studenten sowohl bei der KVB als auch bei der Bahn machen das mobil sein bezahlbar. Einfach mal auf den unterschiedlichen Internetseiten oder an Serviceständen nachfragen.

7. Speziell für Zeitschriften- und Zeitungsleser gibt es Angebote.

Unser Tipp: Es gibt bei so gut wie jeder Zeitung oder Zeitschrift Studentenabos. Diese Studentenabos locken nicht nur mit günstigen Preisen sondern auch mit tollen Prämien. Der Hacken an der Sache: Meist bedeutet die Prämie auch eine Mindestlaufzeit von einem Jahr. Wen das nicht abschreckt, dem winken auch Geldprämien, die einen Teil der Kosten fürs Abo ersetzen.

8. Die Bank in der Uni zu drücken bedeutet oft den ganzen Tag zu sitzen und wenig Bewegung. Alternativ gehen viele Studenten ins Fitnessstudio oder betreiben andere Sportarten. Aber Sport muss nicht immer Geld kosten.

Unser Tipp: Zahlreiche kostenlose Sportangebote bieten „campussport“ oder Hochschulsport. Neben Fitnesskursen kann man hier Kampfsportarten nachgehen, Individualsport betreiben, Tanzen und noch vieles mehr. Infos dazu findet ihr hier: www.campussport-koeln.de

9. Die großen Unis und FHs haben alle eine Mensa. Bei kleineren Hochschulen, häufig privaten, rentiert sich eine Mensa auf Grund der wenigen Studierenden nicht. Doch auch Studenten fremder Hochschulen können in den Mensen Kölns zu kleinen Preisen essen gehen.

Unser Tipp: Auf www.kstw.de, der Seite der Kölner Studentenwerke, findet ihr unter Gastronomie zusätzlich zu einer Auflistung aller Mensen auch deren Speisepläne und weitere Infos zum Campus-Leben. Wer also nicht immer Lust hat, selber zu kochen und zwischen den Vorlesungen ein richtiges Mittagessen zu sich nehmen möchte, sollte hier mal vorbei schauen.

10. Als letzter Tipp ein Hinweis für alle, die nach Köln umziehen wollen oder umgezogen sind:

Wenn ihr euch in Köln als Einwohner anmelden wollt, empfiehlt es sich, Köln als Erstwohnsitz anzugeben. Die Stadt Köln erhebt nämlich bei der Anmeldung als Zweitwohnsitz eine Zweitwohnsitzsteuer von 10% der tatsächlichen Jahreskaltmiete. Die Anmeldung des Erstwohnsitzes in Köln sollte zudem schon in der ersten Woche nach dem Einzug erfolgen, da sonst Strafen drohen.
(or)

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