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06.10.11 - Die beliebtesten Studentenjobs: Ist Deiner auch dabei?  

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Am 10. Oktober startet das Wintersemester 2011/12 und viele Studenten werden sich vermutlich nach einem Nebenjob umschauen. Weil der alte zu langweilig, zu anstrengend oder schlecht bezahlt ist; weil man gerade als Erstsemestler den ersten Job braucht; weil man fit und über die Modetrends bestens informiert sein möchte oder eben seine Fremdsprachenkenntnisse anwenden will. Wenn das Letztere zutrifft, dann hast Du bestimmt schon über einen Job im Modegeschäft, auf der Messe oder im Fitness-Studio nachgedacht?

Mit einigen der wohl beliebtesten Studentenjobs, mit ihren Vor- und Nachteilen hat sich das Team unserer Redaktion - schon mal auch während des Studiums persönlich - auseinander gesetzt. Unsere Ideen, Tipps und Erfahrungen möchten wir Dir somit ans Herz legen.

Jobs auf der Messe

Köln ist nicht nur eine Uni-Stadt, sondern auch eine Messe-Stadt. Neben der Anuga, Photokina oder Gamescom finden in der Domstadt noch jede Menge spannende Messen das ganze Jahr über statt.

Und das ist gut so! Denn viele junge Menschen, vor allem Studenten, werden von den einzelnen Kunden, zumeist durch die Unterstützung einer Vermittlungsagentur, für verschiedene Messetätigkeiten engagiert.

Wer auf einer Messe arbeiten möchte, sollte neben einem gepflegten Äußeren noch einige Eigenschaften mitbringen. So sind zum Beispiel gute Fremdsprachenkenntnisse sehr gefragt, denn auf Messen sind sowohl die Aussteller als auch das Publikum international. Zudem werden oft soft-skills wie Kommunikationsstärke und Selbstbewusstsein (ohne arrogant zu wirken) bereits in der Anzeige hervorgehoben. Aber auch freundlich und kompetent auftreten gehört unbedingt zu diesem Job, der noch lukrativ sein kann. Je nach Messe sind es ca. 50 bis 150 Euro pro Tag, die ein Messehost oder eine Messehostess verdienen kann.

Neben der guten Bezahlung lohnt sich die Tätigkeit dort durchaus: Präsentation und Beratung über die Produkte und Dienstleistungen, VIP-Betreuung, Moderation oder Akkreditierung der Gäste. Diese Erfahrung kann später ruhig in den Lebenslauf einfließen.

Berufserfahrung können auch angehende Models auf Messen sammeln. Denn Models werden dort auch häufig gebucht. Dennoch ist dabei etwas Vorsicht geboten, wenn zum Beispiel:

  • das gestellte Outfit zu knapp ist (es sei denn das ist für das Model ok)
  • wenn die Agentur vorab eine teuere Fotomappe verkaufen will
  • Castings in Hotels stattfinden
  • wenn Aufnahmegebühren verlangt werden
Und nicht zuletzt gibt es noch die Messebauer-Jobs, die meistens von starken Männern mit handwerklichem Geschick ausgeübt werden. Sie bauen den Stand auf und ab, kümmern sich womöglich auch um den Transport und die Lagerung der Bauteile.

Ein kleiner Tipp: Die Anuga (Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung) startet nur in wenigen Tagen. Habt Ihr bereits einen Job auf der Messe klar gemacht? Nein?! Viele Agenturen suchen sogar nach Messe-Start nach passendem Personal. Arbeitswillige, die noch keinen Job auf der Anuga (bzw. der jeweiligen Messe) bekommen haben, haben trotzdem eine Chance, wenn sie sich zum Beispiel als Standby-Personal gemeldet haben. Also, Augen auf und schnell bewerben!

Der Job im Fitnessstudio

Aushilfe in einem Fitnessstudio ist definitiv ein Job, den man empfehlen kann, wenn man gerne mit Menschen zu tun hat. Meist geht es darum, Leute rein- oder rauszulassen und dies im Computer zu erfassen sowie Getränke zu machen. Wie man einen Eiweiß-Shake mixt und wo der Unterschied zwischen Eiweiß und Molke ist, lernt man dabei recht schnell.

Ein unglaublicher Vorteil dieser Arbeit ist meistens, dass man selber kostenlos im Fitnessstudio trainieren kann und die Kurse oder die Sauna (wenn vorhanden) nutzen kann. Dadurch spart man im Monat schon mal gut und gerne 50 € und ist außerdem fit. Ein Nachteil: Immer mehr Studios schließen oder werden von großen Ketten übernommen, die mit Spottpreisen um ihre Kunden werben. In diesen Studios ist es viel schwieriger, überhaupt einen Job zu bekommen, weil die meisten dieser Ketten fast vollautomatisiert sind und wenn es überhaupt noch Personal gibt, dann sind es nur die Fitnesstrainer.

Arbeitszeiten werden meist einen Monat im Voraus abgesprochen und je nach freier Zeit wird man für fünf- bis siebenstündige Arbeitsschichten eingeteilt. Vergütet wird so ein Thekenjob mit 7-9 € pro Stunde. Wenn man also so einen Job ergattert hat, bedeutet es viel Abwechslung und lustige Leute um einen herum, die einen die alltäglichen Arbeitsabläufe vergessen lassen.

Nachhilfe geben

Als Student könnte man in bestimmten Fächern Nachhilfe an Schüler geben. Ein netter Nebenjob, bei dem man einen überdurchschnittlichen Stundenlohn bekommt. Abhängig vom Fach und der Kompetenz des Nachhilfelehrers, ist es möglich, zwischen 15 und 25 EUR für einen 90-minutigen Einsatz zu verdienen. Einziger Nachteil dabei ist, dass der Nachhilfeunterricht an sich ebensoviel Vorbereitungszeit beansprucht. Außerdem sind die Aufträge eher von kurzer Dauer - sobald sich die Noten des Schülers wieder verbessern, ist meistens keine Nachhilfe mehr nötig.

Musikunterricht geben

Wenn man als Student leidenschaftlich ein Instrument spielt, hat man die Möglichkeit, mit seinem Hobby nebenbei Geld zu verdienen. Vorteil dieses Studentenjobs ist nicht nur, dass man mehr Zeit seinem Hobby widmet, sondern auch auf Gleichgesinnte treffen kann. Um anderen ein Musikinstrument näher zu bringen, muss man kein Profi sein. Jedoch sind Fähigkeiten, die über die Grundkenntnisse hinausgehen, für diesen Job wünschenswert.

Je nach Instrument und Kompetenz, kann der Stundenlohn zwischen 15 und 25 Euro variieren. Neben dem überdurchschnittlich hohen Stundenlohn hat man auch einen relativ großen Freiraum, was die Arbeitszeiten betrifft. Anders als bei anderen Studentenjobs stimmt man als Musiklehrer die Arbeitszeiten nur mit den Schülern ab und ist nicht an feste Öffnungszeiten oder Schichten gebunden.

Wer also mit viel Herzblut ein Instrument spielt und die Musik weiterhin einen großen Teil des Lebens einnehmen soll, sollte die Chance ergreifen und das Hobby zum „Beruf“ machen.

Aushilfe im Einzelhandel


Vor allem in Ankleidegeschäften sind Stundenten gut aufgehoben, da die Arbeitgeber viel Wert auf flexible Arbeitszeiten legen, was eben auch den Vorlesungsplänen entgegenkommt. Die Arbeit an sich wird schnell zur Routine - eindeutig ein Vorteil, denn auf Dauer ist es wichtig, dass der Nebenjob nicht belastet. Je weniger Verantwortung als Aushilfe, desto besser! Klamotten ordentlich falten, aufhängen und aufräumen kann doch wirklich Jeder. Der Stundenlohn dabei variiert zwischen 6,50 und maximal 10 EUR.

Ebenso empfehlenswert ist das Ware-Einräumen in Regale von Super- oder Drogeriemärkten. Hierfür sind eher Frühaufsteher geeignet, denn die Arbeitszeit ist meistens zwischen 6.00 und 8.00 Uhr. Na ja…man kann danach lässig in die Uni oder hat eben den ganzen Tag frei. (or)

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