
Guerrero schockt den FC
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Der 1. FC Köln hat durch ein spätes Tor von Paolo Guerrero 0:1 (0:0) gegen den Hamburger SV verloren. 46.500 Zuschauer sahen dabei eine mutlose Vorstellung des FC.
Große Enttäuschung
Nach dem Abpfiff war Lukas Podolski die schlechte Laune anzusehen. Der Star des 1. FC Köln musste das Spiel gegen den HSV wegen seiner Fuß-Verletzung von der Tribüne aus verfolgen – und ärgerte sich am Ende sichtlich über den schwachen Auftritt seiner Mannschaft. Er war damit nicht der einzige. Auch alle anderen Kölner unter den 46.500 Zuschauern im nicht ausverkauften RheinEnergieStadion gingen enttäuscht nach Hause.
Kein Mut
Das schlimme an diesem Abend aus FC-Sicht war vor allem das Gefühl, dass die Mannschaft von Trainer Stale Solbakken nicht alles versucht hatte, um das Spiel zu gewinnen. Von Beginn an zog sich der FC zurück, überließ den Gästen das Spiel und hoffte im eigenen Stadion auf Konter. Vielleicht wäre das Spiel sogar besser gelaufen, wenn Marcell Jansen in der neunten Minute die einzige richtig gute Chance der ersten Halbzeit genutzt hätte. Der Schuss des Ex-Gladbachers flog aber von der linken Seite knapp am rechten Pfosten vorbei. Und so hielt der FC beherzt an seiner Defensiv-Taktik fest.
Guerrero trifft
In der zweiten Halbzeit musste die Solbakken-Elf dann zunächst einen Rückschlag verkraften. Ammar Jemal zog sich in einem Zweikampf eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und musste raus. Für ihn kam der Held des Kaiserslautern-Spiels in der letzten Woche (0:1): Odise Roshi. Wer jetzt mit mehr Offensiv-Kraft gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Der FC blieb weiter ungefährlich. Zumindest Hamburg fasste sich aber gegen Ende noch mal ein Herz und drängte auf den Siegtreffer. Nachdem Dennis Aogo (83.) noch allein vor Rensing gescheitert war, schlug Guerrero (88.) kurz vor Schluss am langen Pfosten zu und schob den Ball mit etwas Glück vorbei an Pedro Geromel ins Netz.(or) | | Weitere Artikel:
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